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Eine Stunde am Tag.So lange überträgt in vielen Betrieben jemand Zahlen von einem System ins nächste. Auf ein Arbeitsjahr gerechnet sind das 250 Stunden, also gut ein Achtel einer Vollzeitstelle. Diese Stunde beschwert sich bei niemandem. Genau das ist das Problem. Geschäftsführer kennen ihre Kosten genau: Material, Löhne, Fuhrpark, Versicherungen. Was in keiner Auswertung steht, ist die Zeit, die in Abläufen steckt, die nie jemand aufgeräumt hat. Deshalb frage ich in Gesprächen nie zuerst nach dem größten Ärgernis. Das Ärgernis kostet Nerven und ist laut. Die Wiederholung kostet Geld und ist leise. Rechnen können Sie das selbst, Sie brauchen drei Angaben: ▪ Wie oft kommt der Ablauf vor? ▪ Wie lange dauert er jedes Mal? ▪ Wie viele Personen sind beteiligt? Nehmen Sie sich dafür eine Woche und notieren Sie jede Tätigkeit, bei der Informationen von Hand übertragen werden. Sie werden feststellen: Der größte Posten ist selten der, über den am meisten geschimpft wird.